Studieninhalte

Masterstudiengang Inklusion und Transformation in Organisationen

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Vor dem Hintergrund globaler gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Herausforderungen (z. B. Silver Society, Migration, Nachhaltigkeit und Digitalisierung) haben sowohl privatwirtschaftliche als auch nicht gewinnorientierte Unternehmen begonnen, die Themen Diversität und Inklusion proaktiv zu bearbeiten. Eine Vielzahl an internationalen Studien belegt, dass Vielfalt in der Belegschaft sowie eine inklusive Unternehmenskultur die Zufriedenheit und Bindung von Mitarbeiter*innen an das Unternehmen stärken und die Innovationsfähigkeit erhöhen. Diversität und Inklusion über die Ebene von Corporate Mission Statements sowie Einzelmaßnahmen hinaus nachhaltig in Unternehmen zu verankern, verlangt nach ganzheitlichen Ansätzen. Diese berücksichtigen die in den Organisationen tätigen (Führungs-)Personen sowie die Entwicklung und Verankerung strategischer Maßnahmen auf der Ebene von Prozessen und Kultur.

Im Rahmen des Studiengangs erhalten Führungskräfte sowie Diversitäts- und Inklusionsbeauftragte in Unternehmen vielfältige Möglichkeiten der eigenen kritischen Auseinandersetzung als auch der fundierten Entwicklung und Erprobung innovativer Maßnahmen.  

Der innovative Studiengang verknüpft Sozialmanagement, Sozialwissenschaft und Transformationsforschung in Theorie und Praxis unter dem Leitkonzept der Inklusion. Ausgehend von einem Verständnis der gegenwärtigen Lage, Möglichkeiten und Herausforderungen befähigt das Studium dazu, Varianten inklusiver Zukünfte zu kreieren, Innovationsprozesse einzuleiten und dabei die notwendigen Bedingungen für gelingende Transformationen zu schaffen. 

Der Aufbau orientiert sich am Modell der „Drei Horizonte“.

  • Horizont 1 beschreibt dabei die Funktions- und Wirkungsprinzipien des gegenwärtigen Systems und versteht diese selbst als Ausdruck historischer Entwicklungen.
  • Horizont 3 repräsentiert die Ebene der Vorstellungen einer alternativen Zukunft, in der sich Strukturen und Praxen durch nachhaltige und konsequente Wege in Richtung der Umsetzung von Inklusion verändert haben.
  • Horizont 2 steht für das Entwicklungsfeld der Gestaltung „transformativer Innovationen“, welche schrittweise die Kluft zwischen Horizont 1 und Horizont 3 überbrücken helfen.

Als Querschnittsthema berücksichtigt der Studiengang auch das Thema Nachhaltigkeit. Dieses wird bewusst in einen Zusammenhang mit dem Thema der Inklusion gestellt. Damit wird auch dem systemischen Ansatz der "Sustainable Development Goals", der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen, Rechnung getragen. Diese verfolgen das Ziel bis 2030 nachhaltige, resiliente und inklusive Gemeinschaften, Orte und Organisationen zu schaffen.

Studiengangsentwickler Dr. Oliver Koenig informiert über Studieninhalte, die Einzigartigkeit des Studiums im deutschsprachigen Raum und die bewusste Verzahnung von Theorie und Praxis.

Inklusion als Antwort auf die Diversität der Gesellschaft

In Zeiten zunehmend disruptiver Veränderungen wird Inklusion in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Dafür müssen entsprechende Bedingungen geschaffen werden. Der Studiengang bietet viele Möglichkeiten sich mit Fragen der Entwicklung und Veränderung von Mustern des Denkens, Fühlens und Handelns auseinanderzusetzen – bei sich selbst und bei anderen Personen. Ein wesentliches Element des Studiengangs ist die Zukünftebildung. Wie kann es uns gelingen Bilder neuer inklusiver Zukünfte, die mehr sind als eine reine Fortschreibung der Gegenwart, gemeinsam mit anderen zu entwerfen? In begleiteten Praxisprojekten lernen Sie neue Fragen zu stellen und anders hinzusehen. Studierende erwerben Wissen und Fähigkeiten wie diese Bilder Schritt für Schritt zu konkreten Veränderungsprozesse in Organisationen weiterentwickelt werden können. Diese Fähigkeiten sind in einer Vielzahl an Praxiskontexten mehr denn je gefragt.

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