Studieninhalte

Bachelorstudiengang Inklusive Pädagogik

Studieninhalte

Im Rahmen der Sustainable Development Goals der United Nations wird Inklusion als eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft beschrieben. Der Studiengang Inklusive Pädagogik in außerschulischen Praxisfeldern eröffnet innovative Wege in einem breiten Tätigkeitsspektrum. Er ist derart gestaltet, dass inklusive Haltungen und Kompetenzen nicht nur inhaltlich vermittelt werden, sondern diese im Rahmen einer innovativen und inklusiven Didaktik erfahren und erlebt werden können. Studierende lernen in Theorie und Praxis, wie sie Barrieren identifizieren und gemeinschaftlich Systeme weiterentwickeln und verändern können, sodass sich diese Systeme an die Vielfalt der Menschen anpassen, und nicht umgekehrt. 

Der Studiengang ist der erste im deutschsprachigen Raum, der durchgängig an Prinzipien inklusiver Pädagogik ausgerichtet ist. Mit Blick auf  die Befähigung zur inklusiven Arbeit in außerschulischen Praxisfeldern ist es der einzige in Österreich.

Studienprogrammleiter Dr. Oliver Koenig informiert über Studieninhalte, die Einzigartigkeit des Studiums in Österreich und die bewusste Verzahnung von Theorie und Praxis.

Modulbeschreibung

 

Modulbereich Projekt

BF21 & BF22: Projekt mit Projektseminar 1 & 2

2 x 10 ECTS / 2 x 2 SWS

In diesen Modulen werden Projekte in den Berufsfeldern der Fächer bzw. in Kooperation mit gesellschaftlichen Akteuren initiiert, geplant und entwickelt sowie unter Anleitung durchgeführt. Es geht um die laufende Planung und Steuerung des Projektgeschehens, seine Dokumentation und Evaluation. Dabei kommen fachliche Wissensbestände ebenso zum Einsatz wie Techniken der Koordination und Kollaboration.
Im Fokus stehen dabei folgende Inhalte:

  • praktische Projektplanung
  • Projektdurchführung
  • Formen der Beobachtung und Dokumentation 
  • Interviews mit Stakeholdern
  • Projektdokumentation und Evaluation
  • spezifische Techniken professionellen Projektmanagements

Studienbereich Praxis und Reflexion

Modulbereich Disziplinäre Praxis 

PP11, PP12, PP13: Lernwegebegleitung I–III

7 ECTS / 3 SWS

Das Modul wird zu Beginn eines jeden Studienjahres angeboten. Die Studierenden setzen sich begleitet und angeleitet durch individuelle und gruppenbezogene Reflexionsformate persönliche und fachliche Lernziele. Dabei orientieren sich die Studierenden an Paolo Freires Konzept „Generativer Themen“, wonach Studierende jeweils bewusst versuchen, sich an die Grenzen ihres derzeitigen Verstehens heranzutasten. 
Im Rahmen von zumindest zwei individuellen Coaching Sessions pro Studienjahr werden die Lernerkenntnisse der Studierenden besprochen, evaluiert und ggf. angepasst. Während des Präsenzblocks werden die Studierenden zudem in Peer-Lerngruppen eingeteilt, welche im Laufe des Studiums von jahrgangshöheren Studierenden im Sinne eines Mentorings begleitet werden.

PP14: Disziplinäre Praxis

5 ECTS

Dieser Studienplanpunkt dient zur Planung des individuellen Programms, Diskussion von Wissenserwerb und Reflexion im Kontext des Studiums. Entsprechend ihren persönlichen Bildungsbedürfnissen nehmen die Studierenden in Absprache mit der LV-Leitung an Tagungen, Lectures und Fortbildungen teil oder absolvieren Praktika, Job Shadowings oder Studienreisen.

Modulbereich Berufspraktikum

PP21, PP22: Praxisseminar, Berufspraktikum

3 ECTS/ 1 SWS für Praxisseminar & 15 ECTS für das Praktikum

Es ist vorgesehen, dass Studierende in einem oder mehreren für die Inklusive Pädagogik relevanten Arbeitsfeldern begleitete Praktika absolvieren, welche im Rahmen des praktikumsbegleitenden Seminars sowie der Peer-Mentoring-Gruppen laufend reflektiert werden. Sofern bereits einer hauptberuflichen Tätigkeit in einem pädagogischen Handlungsfeld nachgegangen wird, ist es nicht notwendig (aber möglich) ein zusätzliches Pflichtpraktikum zu erfüllen.
Im begleitenden Seminar werden die Studierenden dabei unterstützt, ihre Erfahrungen zu vergemeinschaften und darüber nachzudenken, wie sie in ihren jeweiligen Praxisfeldern inklusive und ko-kreative Lern- und Entwicklungsprozesse anstoßen und begleiten können. Im Seminar soll ferner dazu anregt werden, dass sich die Studierenden mit ihrem eigenen pädagogischen Selbstbild sowie dieses prägende biografische Erfahrungen auseinandersetzen.

Modulbereich  Bachelorarbeit

PP31: Bachelorarbeit & Begleitseminar

10 ECTS / 2 SWS

Im Rahmen des Begleitseminars werden die Studierenden im Prozess der Erstellung ihrer Bachelorarbeit unterstützt. Dabei wird vor allem auf die folgenden Schritte eingegangen:

  • Finden, Herausarbeiten, Abgrenzen und Argumentieren einer eigenen wissenschaftlichen Fragestellung
  • Durchführung einer systematischen Literatur- und Forschungsrecherche unter Zuhilfenahme einschlägiger wissenschaftlicher Datenbanken (z. B. Scopus, Web of Science)
  • Auswahl einer geeigneten (empirischen) Methode zur Bearbeitung der Fragestellung sowie Schritte in der Umsetzung
  • Erstellung eines Exposés und Formen von (Peer-)Feedback
  • Wissenschaftliches Schreiben, Argumentieren sowie Darstellung der Arbeitsergebnisse im Rahmen einer Bachelorarbeit.

Studienbereich Grundlagen Inklusiver Pädagogik 

Alle Module des Studienbereichs Grundlagen Inklusiver Pädagogik werden von den Studierenden zweimal durchlaufen. Dadurch soll eine lernzieldifferente und binnendifferenzierte inklusive Didaktik erfahrbar gemacht werden. 
Während der erste Durchlauf drei Viertel der relevanten Inhalte abdeckt, besteht die Aufgabe der Studierenden im zweiten Absolvieren des Moduls darin, dieselben Inhalte auf unterschiedliche Kontexte zu übertragen, Querverbindungen zu Inhalten aus den anderen Modulen herzustellen sowie eine eigene Fragestellung zu entwickeln und zu beantworten. Dadurch soll die Fähigkeit zu vernetztem und kritischem Denken gefördert werden. 

Modulbereich Sozialwissenschaftliche Grundlagen 

P111, P113: Struktur, Kultur & Intersektionen I & II

2 x 5 ECTS / 2 x 2 SWS

Diese Modulreihe führt in das Wechselverhältnis von Struktur und Kultur ein und vermittelt ein Verständnis, wie dadurch Vorstellungen von Normalität entstehen und sich in Formen sozialer Ungleichheit und Diskriminierung niederschlagen können. Dafür wird zunächst in wichtige strukturtheoretische Begriffe wie Gesellschaft, soziale Systeme, Inklusion und Exklusion, Sozialstruktur, Gerechtigkeit oder sozioökonomische Bedingungen eingeführt. 
Diese werden in einem weiteren Schritt als historisch verfestigte Ausprägungen von in Gesellschaften wirksamen kulturellen Formen der Deutung (z. B. Werte und Normen) verstanden. Dabei soll im Besonderen eine Sensibilität für das Ineinandergreifen von verschiedenen Formen der Diskriminierung (Theorien der Intersektionalität) entwickelt werden. 

P112, P114: Professionelles Handeln in Organisationen I & II

2 x 5 ECTS / 2 x 2 SWS

Diese Modulreihe behandelt die mehrdeutige und oftmals widersprüchliche Rolle von sozialen Organisationen, als diese im Versuch der Herstellung von Inklusion oftmals Exklusion aufrechterhalten. Nichtsdestotrotz stellen Organisationen Orte der organisierten Anstrengung zur Überwindung oder Linderung von sozialen und individuellen Problemlagen dar. Hierbei werden sowohl Möglichkeiten als auch Grenzen dieser organisationalen Bearbeitung behandelt. 
Die Studierenden setzen sich mit der Entwicklung der „organisierten Hilfe“ auseinander. Sie vertiefen den Blick darauf, wie (explizite und implizite) Paradigmen und Vorstellungen, was gute Hilfe ausmacht, unmittelbar auf die Organisationen Einfluss genommen haben und dies nach wie vor tun. Die Studierenden lernen zu erkennen, wie Phasen der Entwicklung von Organisationen oft mit fachlichen Entwicklungen Hand in Hand gehen. 
Das Modul versucht auch, in aktuelle Entwicklungen eines Neu- und Weiterdenkens von Organisationen einzuführen und gemeinsam darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten sich dadurch für die Gestaltung von inklusiven Lern- und Entwicklungsprozessen ergeben können. 

Modulbereich Bildungstheoretische Grundlagen 

P121, P124: Menschenbilder, Bildung und Entwicklung über den Lebensverlauf I & II

2 x 5 ECTS / 2 x 2 SWS

In dieser Modulreihe werden wesentlich anthropologischen Grundlagen vermittelt und hierbei darauf eingegangen, welche die Bedeutung Welt- und Menschenbilder für unsere Vorstellungen von Normalität und Inklusivem Handeln haben. 
Die Studierenden lernen, sich mit den Themen Bildung und Entwicklung als lebenslanger Prozess auseinanderzusetzen, und deren Abhängigkeit von (mehr oder weniger) förderlichen Umweltbedingungen, Eigenaktivität sowie bedeutsamen Anderen (Ko-Konstruktion). 
Darüber hinaus wird in diesen Modulen eine Lebensverlauf-(Life Course)-Perspektive eingenommen und betrachtet, welche Grundbedürfnisse, Entwicklungsanforderungen sowie wiederum ermöglichende oder behindernde Umweltbedingungen und Formen der Beziehungsgestaltung in unterschiedlichen Lebensphasen für Prozesse von Inklusion/Exklusion eine Rolle spielen (können).  

P122, P125: Geschichte, Generation und Biografie I & II

2 x 5 ECTS / 2 x 2 SWS

Diese Modulreihe behandelt zum einen aus einer historischen Perspektive den Wandel und die Kontinuität von Vorstellungen, Strukturen und Praktiken der Inklusion und der Exklusion. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Bedeutung von zivilgesellschaftlichen Formen des Widerstands und des Aufbegehrens gegen unterdrückende Strukturen und eingeschränkte soziale und politische Lebensmöglichkeiten als Motor gesellschaftlicher Inklusionsbestrebungen gerichtet. Historische Entwicklungen prägen unmittelbar Bedingungen des Aufwachsens und Lebens in einer Gesellschaft. 
Vor dem Hintergrund von Generationen und Biographie-Theorien wird als komplementäre Sichtweise versucht nachzuzeichnen, wie wir Bedarfe von ausgrenzungsbetroffenen Menschen vor dem Hintergrund von historischen und biographischen Bedingungen besser verstehen können.

P123, P126: Inklusive Diagnostik I & II

2 x 5 ECTS / 2 x 2 SWS

In dieser Modulreihe findet eine konsequent inklusionspädagogische Perspektive auf Fragen der Diagnostik gelegt. Studierende werden zu einem kompetenten und kritischen Umgang mit Diagnosen und den dahinterliegenden institutionellen Logiken befähigt. Dabei werden diagnostische Hilfsmittel im Interesse der Betroffenen und zur Durchsetzung derer Rechte auf Teilhabe angewendet, verstanden und interpretiert. 
Nach Abschluss dieser Modulreihe sollen die Studierenden die jeweilige Perspektivgebundenheit und Aussagekraft von Diagnosen verstehen und in der Lage sein, diese zur Gestaltung von inklusions- und entwicklungsförderlichen Interventionen zu nutzen. 

Studienbereich Inklusion ermöglichende Interventionen & Skills

Im Studienbereich „Inklusion ermöglichende Interventionen und Skills“ steht die Vermittlung fachlicher und methodischer Kompetenzen für inklusiv-pädagogisches Handeln in analogen und digitalen Welten mit unterschiedlichen Zielgruppen und in unterschiedlichen Handlungsfeldern im Fokus. Die Studierenden sollen dazu befähigt werden, in ihrer eigenen pädagogischen Handlungspraxis eine methodensensible pädagogische Haltung zu verinnerlichen sowie inklusionsorientiert Interventionen zu planen, zu organisieren, umzusetzen und deren Wirkungen überprüfen zu können. 
Im Unterschied zu konkreten methodischen Praxisansätzen, orientiert sich die Organisation des Modulbereichs Analoge Interventionen an den grundlegenden Anknüpfungspunkten für jedwede inklusionsorientierte Interventionen, an welchen jeweils konkrete Methoden ansetzen. So werden anhand der Dimensionen (1) Person (2) Partizipation & Ko-Kreativität und (3) Raum nicht nur konkrete Methoden vermittelt, sondern auch die kritische Reflexion der Studierenden über Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen konkreter Methoden gefördert. Der Modulbereich Digitale und Technologische Interventionen trägt der zunehmenden Bedeutung digitaler und assistierender Technologien Rechnung. Die Module der beiden Modulbereiche bilden in Summe eine Einheit und können in beliebiger Reihenfolge studiert werden.

Modulbereich (Analoge) Inklusionsorientierte Interventionen 

P211: Person

5 ECTS / 2 SWS

Die Orientierung an der Person wird in diesem Modul als Essenz pädagogischen Handelns vermittelt. Von einem humanistischen Menschenbild ausgehend wird jede Person als mit der Fähigkeit ausgestattet wahrgenommen, sich selbst konstruktiv weiterzuentwickeln. 
Die pädagogische Aufgabe besteht im bewussten Gestalten und Aufzeigen von Fähigkeiten und Ressourcen sowie der Vermittlung der notwendigen Kompetenzen, diese auch verstehen und nutzen zu können. Dazu behandelt das Modul vor allem auch Einsatzmöglichkeiten und Methoden des personenzentrierten Denkens und der persönlichen Zukunftsplanung mit Unterstützungskreisen. Hierbei soll gemeinsam mit Menschen gezielt an der Entwicklung von Zukunftsperspektiven gearbeitet, individuelle Ressourcen und Fähigkeiten sichtbar gemacht sowie formelle und informelle Unterstützungsmöglichkeiten zu dessen Realisierung mobilisiert und koordiniert werden.

P212: Partizipation und Ko-Kreativität

5 ECTS / 2 SWS

Das Modul betrachtet Prozesse und Methoden der Partizipation und Ko-Kreativität als grundlegende Prozesse zur Entfaltung einer Inklusiven Pädagogik.
Ausgehend von Stufenmodellen der Partizipation, welche unterschiedliche Grade der Partizipation im Unterschied zur Nicht- Partizipation differenziert beschreiben, werden in diesem Modul partizipative und ko-kreative Prozesse auf den folgenden Ebenen betrachtet sowie passende Methoden dazu vorgestellt:

  • und Ko-Kreativität in Forschungskontexten,
  • institutionelle Partizipation und Ko-Kreativität in der Gestaltung und Veränderung organisierter Hilfen,
  • kommunale Partizipation und Ko-Kreativität in der Gestaltung von organisationsübergreifenden Projekten und Initiativen.
P213: Raum

5 ECTS / 2 SWS

In diesem Modul wird Raum als weitere Grundkategorie einer Inklusiven Pädagogik positioniert. Bezug genommen wird dabei auf räumliche wie auch zeitliche Dimensionen, die sowohl als Analysekategorien als auch als Anknüpfungspunkte bewusster (pädagogischer) Einwirkungs- und Interventionsmöglichkeiten verstanden werden.
Über die Analyse der biografischen Nutzung von Räumen sowie der sich darin ereignenden Interaktionen und Dynamiken lassen sich Phänomene von Exklusions- und Inklusionsprozessen nachzeichnen und gezielte inklusionsfokussierte Anknüpfungspunkte entwickeln.

Modulbereich Digitale und Technologische Interventionen

P221: Kritische Digitale Literarizität

5 ECTS / 2 SWS

Das Modul setzt an der klassischen Definition von Medienkompetenz (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung) an. Dabei geht es um die konkrete Entwicklung von kritisch-reflexiven Kompetenz(en) im Sinne von praktischen Fähigkeiten, mit verschiedenen Medien umgehen zu lernen (Radio- oder Videoproduktion, Text- und Blogerstellung, Webmastern etc.).
Rolle und Funktion der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden historisch abgeleitet und auf Fragen der Digitalisierung in Gegenwart und Zukunft bezogen. Insgesamt soll so auf allen genannten Ebenen Inklusion erläutert und gefördert werden.

P222: Play & Game basierte Infrastrukturen

5 ECTS / 2 SWS

Der inhaltliche Fokus dieses Moduls liegt auf unterschiedlichen Potentialen und Barrieren des Einsatzes von Play & Game basierten digitalen Infrastrukturen für Inklusion. In dem Zusammenhang wird rekapituliert, was Inklusion ist, um das spezifische Potenzial und zentrale Barrieren von Play & Game basierten digitalen Infrastrukturen für Inklusion zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.
Unterschiedliche Play & Game basierte digitale Infrastrukturen und ihr Einsatz in inklusiven Interventionen sowie zentrale Elemente von „enabling media spaces“ zur Gestaltung von inklusiven Interventionen werden vorgestellt und es wird gezeigt, wie sich diese kombinieren lassen und welche Verläufe von Interventionen einsetzbar sind.

P223: Technologien für Inklusion

5 ECTS / 2 SWS

Im Rahmen dieses Moduls erhalten die Studierenden einen Überblick, wie Technologie dazu eingesetzt werden kann, um Inklusion zu ermöglichen. Um ein Verständnis der Möglichkeiten, aber auch der einhergehenden Risiken, zu erlangen, erarbeiten sich die Studierenden im Zuge des Kurses ein Grundverständnis von Technologie, insbesondere digitaler Technologie. Ebenso wird den Gestaltungsprozessen, welche zu diesen Technologien führen, besondere Aufmerksamkeit beigemessen. Schließlich nehmen Designentscheidungen maßgeblich darauf Einfluss, wie und von wem eine Technologie verwendet werden kann.

Modulbereich Inklusions-Wirkstatt

P231, P232: Wirkstatt

2 x 5 ECTS / 2 x 2 SWS

Die Inklusions-Wirkstätten sind das experimentelle Lern- und Anwendungsfeld des Studiengangs „Inklusive Pädagogik“ in (außerschulischen Praxisfeldern). Im Rahmen der Inklusions-Wirkstätten, welche zwei Mal absolviert werden, sind Studierende gemeinsam mit unterschiedlichen Akteur*innen, in die Vorbereitung, das Design, die Durchführung sowie die Evaluation von inklusiven und partizipativen Lernformaten eingebunden. 
Studierende erfahren dadurch hautnah, was es bedeutet, auf Zusammenarbeit und Partizipation ausgerichtete Projekte mit Akteur*innen, die unterschiedliche Interessenslagen haben, zu entwickeln, dabei auf unerwartete Situationen zu reagieren sowie gemeinschaftlich kreative Lösungen abseits von routinemäßigen Umständen zu entwickeln.

Portrait Sandra Schweiger-Anibass
Studienservice
Sandra Schweiger-Anibass
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