Barrierefreiheit und Inklusion
Räume, Medien und Gesellschaft neu gestalten
Der Lehrgang Barrierefreiheit & Inklusion konzentriert sich auf die strategische und gestalterische Entwicklung barrierefreier Lösungen für mehr Inklusion. Barrierefreiheit wird dabei nicht nur als gesetzliche Pflicht verstanden, sondern als Impuls für Innovation, gesellschaftliche Teilhabe und zukunftsorientierte Entwicklung von Räumen, Medien und Gesellschaft. Das Programm qualifiziert praxisnah für Aufgaben in Sozial-, Bildungs-, Kultur- und Verwaltungskontexten sowie in der Medien- und Technologieentwicklung und stärkt die gestalterische Innovationskraft, um Barrierefreiheit in Arbeitsfeldern wirksam, kreativ und nachhaltig zu gestalten.
Warum dieses Programm? Seit Inkrafttreten des Barrierefreiheitsgesetzes (BaFG) im Juni 2025 ist Barrierefreiheit in Österreich verbindlich vorgeschrieben – für Produkte, Dienstleistungen, digitale Angebote, öffentliche Einrichtungen und Kommunikationssysteme. So steigt der Bedarf an Fachkräften, die Barrierefreiheit nicht nur technisch umsetzen, sondern als gesellschaftliche Aufgabe verstehen. Im Fokus stehen Kompetenzen, die rechtliches Wissen, räumliche und digitale Gestaltung sowie einen kritischen Blick auf Exklusionsmechanismen vereinen. Die zentrale Idee des Programms ist die nachhaltige Integration von Barrierefreiheit als Grundprinzip in alle Bereiche von Organisationen.
Kompetenzen: Absolvent*innen erwerben Kompetenzen in der Erkennung gesellschaftlicher Ausschlussmechanismen und der Analyse ihrer Auswirkungen auf Teilhabe. Sie gestalten barrierefreie Kommunikations-, Medien- und Informationsangebote. Zudem planen und entwickeln sie physische Räume, um Zugänglichkeit und Inklusion zu gewährleisten. Sie setzen digitale und mediale Barrierefreiheit professionell um. Schließlich befähigt der Lehrgang dazu, Barrierefreiheit als strategische Voraussetzung für inklusive Organisationsentwicklung zu verankern.
Gedacht für Menschen, die...
- Barrierefreiheit in der eigenen Organisation, Einrichtung oder Gemeinde strategisch voranbringen möchten,
- digitale Kommunikation und Medienangebote barrierefrei gestalten wollen,
- inklusive Räume schaffen möchten, die echte Teilhabe ermöglichen,
- gesellschaftliche Exklusionsmechanismen verstehen und abbauen wollen und
- Barrierefreiheit als Querschnittsaufgabe in Strukturen und Prozessen verankern möchten.
Facts
| Abschluss | Certificate of Advanced Studies (CAS) |
| Dauer | 2 Semester |
| ECTS | 20 |
| Blended Learning | berufsbegleitend: zwei Module pro Semester, mit je zwei Präsenztagen am Campus St. Pölten (barrierefrei) plus betreutes Vor- und Nachstudium |
| Plätze | 20 |
| Gebühr | 3.500 € zzgl. ÖH-Beitrag |
| Start | Wintersemester 2026/27* Bewerbungsfrist: 15. April 2026 (Nachmeldungen sind bis 15. Juli möglich) |
*Hinweis: Start vorbehaltlich des Erreichens einer Mindestteilnehmer*innenanzahl.
Hier finden Sie hilfreiche Informationen rund um die Bewerbung sowie zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Aufnahmeverfahren.
Durch den Abschluss eines weiteren Certificate of Advanced Studies (CAS) entsteht die Möglichkeit zum Diploma of Advanced Studies (DAS) (inkl. Projektarbeit, 2 ECTS). Folgende Lehrgänge werden angeboten: Inclusive Leadership & Change und Co-Creation & Inclusive Technologies.
Was sind die Vorteile des Studiums an der Privatuniversität?
- Berufsfreundliche Studienorganisation (geblockte Präsenztermine)
E-Learning: ein Großteil des Studiums erfolgt flexibel von zu Hause am eCampus
face-to-face: etwa 2 Präsenztage pro Semester vor Ort in St. Pölten – primär an Freitagen und Samstagen - Individuelle Betreuung und Mentoring
- Moderne Didaktik
- Vielfältige Kooperationen mit Initiativen und dem künftigen Berufsfeld
- Berufsnahe Ausbildung auf akademischem Niveau
Fragen?
Für studienorganisatorische Anliegen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Studienservice zur Verfügung.
Leidenschaft und Expertise: Die Bertha von Suttner Privatuniversität vereint ein erfahrenes, interdisziplinäres Team von Lehrenden, die internationale Praxiserfahrung mit erstklassiger akademischer Qualifikation verbinden. Sie widmen sich mit ganzem Herzen ihrem Fach und geben ihr Wissen an Studierende weiter. Allen voran die Lehrgangsleitung und ihr Team, das wir hier persönlich vorstellen möchten.
Die Bewerbung für die Zertifikatsprogramme erfolgt ausschließlich online über das Bewerbungsportal.
Folgende Zugangsvoraussetzungen sind für die Zertifikatslehrgänge zu erfüllen:
- Nachweis über mindestens zwei Jahre relevanter Berufspraxis – dazu zählen erfahrene Fachkräfte mit und ohne Führungserfahrung sowie Personen mit ersten einschlägigen Berufserfahrungen
- Personen mit Matura: Möglichkeit einer Anrechnung und eines Übertritts ins Bachelorstudium „Inklusive Pädagogik in außerschulischen Praxisfeldern“
- Kenntnis der deutschen Sprache, die mindestens dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht.
Sind die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, wird die Eignung durch ein Aufnahmeverfahren festgestellt. Dieses setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
- Bewertung der Berufserfahrung
- Persönliches Gespräch zur Abklärung der gegenseitigen Erwartungen und der Machbarkeit des Lehrgangs, verbunden mit der persönlichen (beruflichen) Situation der Bewerber*innen.
1. Registrierung für die Online-Bewerbung
Nach erfolgreicher Registrierung für die Online-Bewerbung erhalten Sie per Mail Ihre persönlichen Zugangsdaten. Damit können Sie Ihre Bewerbung starten. Sie können die Online-Bewerbung jederzeit unterbrechen und Daten zwischenspeichern.
2. Bewerbung ausfüllen und Dokumente hochladen
Für eine Online-Bewerbung halten Sie bitte nachfolgende Dokumente in elektronischer Form bereit
- tabellarischer Lebenslauf
- Reisepass oder Personalausweis
3. Bewerbung abschicken
Sobald Sie alle nötigen Informationen ausgefüllt und die erforderlichen Dokumente vollständig hochgeladen haben, können Sie die Bewerbung abschicken. Sie erhalten von uns ein Bestätigungsmail und können einen Aufnahmetermin auswählen. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner.