FEEDBACK – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung

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FEEDBACK – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung

 

In der aktuellen Ausgabe der zweimal jährlich erscheinenden Zeitschrift »Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung« widmet sich Raphaela E. Kaisler, Leiterin des Studienprogramms Psychologie an der Bertha von Suttner Privatuniversität, als Mitautorin einer soziologischen Analyse der Psychotherapie sowie aktuellen Entwicklungen in der Integrativen Gestalttherapie.

Soziologische Analyse der Psychotherapie

Markus Böckle, Florian Schmidsberger, Ursula Grillmeier-Rehder, Hans-Markus Hörmann, Chiara Dankl, Robert Stefan & Raphaela E. Kaisler (05/2026)

Spannungsverhältnis von humanistischen Werten und Gestaltungsmacht in Veränderungsprozessen

In diesem Beitrag werden aktuelle Transformationsprozesse im Feld der Psychotherapie aus einer soziologischen Perspektive nach Pierre Bourdieu untersucht. Im Zentrum stehen die Auswirkungen des österreichischen Psychotherapiegesetzes 2024, der Akademisierung der Ausbildung sowie des Integrationsprozesses im humanistischen Cluster auf Machtverhältnisse, Habitus und symbolische Legitimation. Anhand der Konzepte Feld, Kapital und Doxa wird gezeigt, wie humanistische Psychotherapien mit ihren Grundhaltungen von Autonomie, Dialogizität und Egalität in Spannung zu institutionellen Hierarchien, evidenzbasierten Normierungen und berufspolitischen Aushandlungen geraten können. Die Autor*innen plädieren für eine machtsensible und reflexive professionspolitische Praxis als Voraussetzung für eine zukunftsfähige Positionierung der humanistischen Psychotherapie.

Aktuelle Entwicklungen in der Integrativen Gestalttherapie

Florian Schmidsberger & Raphaela E. Kaisler

Ein Überblick zu Impulsen aus der konzeptuellen und empirischen Forschung

Der Beitrag von Florian Schmidsberger und Raphaela E. Kaisler, Aktuelle Entwicklungen in der Integrativen Gestalttherapie, gibt einen Überblick über konzeptuelle und empirische Forschungen zur Integrativen Gestalttherapie in Österreich – insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Psychotherapiegesetzes, das die Akademisierung vorantreibt und zu kooperativem Forschen anhält. Dies umfasst einerseits Theoriebildung, wo es vor allem um Beiträge zur »Phänomenologischen Psychopathologie« geht, als auch um Ideen für ein gemeinsames Forschen im Humanistischen Cluster; andererseits aktuelle empirische Forschung zur Wirksamkeits-und Prozessforschung. 

Weiters wird thematisiert, dass trotz einer Vielzahl von empirischen Studien, insbesondere Langzeiterhebungen von Therapieverläufen in naturalistischen Settings, Mikrosequenzanalysen zentraler therapeutischer Phänomene zwischen Klient*in und Therapeut*in sowie die systematische Untersuchung von Therapeut*innenfaktoren fehlen.

Zeitschrift: Feedback für Gruppentherapie und Beratung
ISSN: 2752-2245
102 Seiten, Broschüre
Psychosozial-Verlag
 

 

Cover: Feedback - Journal für Gruppentherapie

 

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