Lange Nacht der Forschung 2026

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Lange Nacht der Forschung 2026

Datum
24.04.2026, 17:00
Ende
24.04.2026, 23:00
Ort
Campus St. Pölten, Campus-Platz 1, 3100 St. Pölten

Bertha, Albert und der Frieden

Vor 120 Jahren, am 18. April 1906 wurde Bertha von Suttner offiziell der Friedensnobelpreis überreicht, der ihr am 10. Dezember 1905 zugesprochen wurde.

Was ist eigentlich Frieden? Wie kommt man zum Friedensnobelpreis? Wie entstanden aus der Friedensidee Institutionen friedlicher Konfliktlösung wie der Ständige Schiedshof in Den Haag? Fragen wie diese laden am Stand der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten bei der Langen Nacht der Forschung zur Auseinandersetzung ein. 

Highlights: Inmitten historischer Fotos und Texte begegnen sie Forschenden in Kostümen im Stil von Bertha von Suttner und Alfred Nobel, können sich mit Bertha fotografieren lassen und gemeinsam ein großformatiges Kunstwerk aus selbst gestalteten Friedenstauben erschaffen.

Wie können wir gemeinsam - mit einem Animationsfilm - den öffentlichen Raum verändern?

Insitu ani·motion ist eine Methode von Bernd Rohrauer und Ivan Pantelić zur Mitgestaltung von Interventionen im öffentlichen Raum mittels einer gemeinsamen Videoproduktion. Raum ist nicht einfach da. Er wird im selbstverständlichen Tun im Alltag hergestellt. Zufällige Begegnungen und gemeinsames, spielerisches Gestalten brechen dieses Tun auf, sodass es neu erfahrbar wird. Mit der gemeinsamen Produktion eines Animationsfilms (Stop-Motion-Video) setzen wir diese Idee konkret um.

Durch die Verschmelzung verschiedener Phasen des Produktionsprozesses verändert diese Methode die Art und Weise, wie sowohl das Medium als auch der Raum genutzt und angeeignet werden. Raum ist kein Behälter, sondern entsteht durch die Interaktion von Menschen miteinander. Im Alltag folgen wir Routinen und reproduzieren die Art und Weise, wie Raum von anderen genutzt wird. Insitu ani·motion erzeugt eine spielerische Irritation, die Menschen dazu einlädt, zufällige Begegnungen zu machen, einen Moment zu teilen und durch neuartige Erfahrungen gemeinsam Raum zu gestalten.

Als temporäre Rauminstallation regt die technische Ausstattung Passant:innen dazu an, Gewohnheiten zu durchbrechen, mit anderen spielerisch in Interaktion zu treten und ein Trickfilm als künstlerisches Medium für öffentlichen Dialog zu nutzen. Durch die gemeinsame Erstellung eines Stop-Motion-Animationsfilms, der gleichzeitig auf die umgebenden Flächen projiziert wird, verändern sie die Nutzung und die Wahrnehmung des Raums.

 

Link zur offiziellen Website der Langen Nacht der Forschung / Region St. Pölten

 

Über die Lange Nacht der Forschung 2026

Mit mehr als 2.000 Programmpunkten – von Führungen und Workshops über Vorträge und Live-Präsentationen bis hin zu Experimenten zum Mitmachen – bietet die Lange Nacht der Forschung ein vielfältiges Erlebnis für alle Interessierten. Von 17:00 bis 23:00 Uhr geben Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen Einblicke in Wissenschaft, Forschung und Innovationen – der Eintritt ist frei.

 

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