Neu erschienen – Forschungsartikel
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Governing (In)vulnerability: affective arrangements and the withdrawal of shared protection in Austrian (post-)pandemic governance
Univ.-Prof. Dr. Oliver Koenig
Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten
Prof.in Dr.in Michelle Proyer
Fakultät für Geistes-, Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Universität Luxemburg
Wie verändern sich Vulnerabilität und Schutz im Verlauf einer Krise? Unser Universitätsprofessor für inklusive Bildung und Inklusionsmanagement, Oliver Koenig, untersucht gemeinsam mit Michelle Proyer von der Universität Luxemburg, wie Vulnerabilität und Invulnerabilität in verschiedenen Phasen der österreichischen COVID-19-Krisenpolitik aufgegriffen und neu konfiguriert wurden.
Ausgehend von der Affect Theory und dem Konzept der „affective arrangements“ versteht der Beitrag Vulnerabilität als relationale Bedingung, die mit ungleich verteilter Verantwortung, Risiko und Exposition verbunden ist. Das Material zeichnet eine Entwicklung von dringlicher Improvisation hin zu Phasen nach, in denen Erschöpfung und Politisierung es zunehmend erschwerten, gemeinsamen Schutz aufrechtzuerhalten.
Die Ergebnisse zeigen, dass Vulnerabilität weiterhin präsent blieb, jedoch zunehmend von kollektiver Verantwortung entkoppelt wurde. Dadurch verlagerte sich der Schutz stärker auf Individuen und Familien, während zugleich die Möglichkeiten des Lernens aus der COVID-19-Krise eingeschränkt wurden.
Publikation: Distinktion: Journal of Social Theory
Online erschienen: 11. September 2026
Sprache: Englisch
Open Access
DOI: 10.1080/1600910X.2026.2727882
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→ Zum Originalartikel: https://doi.org/10.1080/1600910X.2026.2727882