Fest für den Frieden an der Suttneruni: Krieg und Frieden in ungewissen Zeiten
Fest für den Frieden an der Suttneruni: Krieg und Frieden in ungewissen Zeiten
Aus dem Campus hinaus in die Welt – Stimmen für Frieden und Konfliktlösung mit Diskussion, Kunstaktion und Tanz
Mit einer interdisziplinären Diskussion, einer partizipativen Kunstaktion und DJ-Sound lädt die Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten (Suttneruni) gemeinsam mit Salon skug auf Rädern, dem Veranstaltungsformat der Kulturzeitschrift skug, am Freitag, dem 9. Oktober 2026, erstmals zu einem „Fest für den Frieden“ ein. Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der Verleihung des Friedensnobelpreises an ihre Namenspatronin bringt die Suttneruni aktuelle Fragen zu Krieg, Gewalt und friedlicher Konfliktlösung vom Campus St. Pölten in die Öffentlichkeit.
Vor 120 Jahren, am 18. April 1906, nahm Bertha von Suttner in Oslo (damals Kristiania) den Friedensnobelpreis entgegen. Als Namenspatronin der Bertha von Suttner Privatuniversität steht sie für die Vision friedlicher Konfliktlösung auf politischem und rechtlichem Weg. Ihr Denken nimmt die Privatuniversität zum Anlass, heute neu über Krieg, Frieden und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken – und diese Fragen mit Wissenschaftler*innen, Studierenden, Mitarbeiter*innen und der interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren.
Die Teilnahme ist nach Anmeldung unter suttneruni.at/de/events kostenlos.
Zur interdisziplinären Diskussion
Unter dem Titel „Krieg, Gewalt, Bewältigung – sozialwissenschaftliche, feministische und philosophische Perspektiven“ widmen sich Alban Knecht, Professor für Soziale Arbeit an der Bertha von Suttner Privatuniversität und Armutsforscher, die politische Philosophin Birge Krondorfer und die Soziologin Ana Mijic von der Universität Wien im Festsaal am Campus St. Pölten den Fragen, die bleiben: Was hinterlassen Krieg, Gewalt und Flucht in Gesellschaften? Wie gehen Menschen und Institutionen mit diesen Folgen um? Und was braucht es für friedliche Konfliktlösung (im Kleinen wie im großen Maßstab)?
Eröffnet wird das Fest durch Michael Wininger, Rektor und Geschäftsführer der Suttneruni. Die Moderation übernehmen der Journalist Michael Zingl vom Kulturmagazin skug und Christopher Schlembach, Kurator des Festes und Senior Scientist für Forschungsvernetzung an der Suttneruni.
Zur partizipativen Kunstaktion
Der zweite Teil widmet sich dem Thema „Wünsche für den Frieden“. Eine partizipative Installation, inspiriert von Yoko Onos bekannten „Wish Tree“-Arbeiten, lädt alle Teilnehmenden zum Mitmachen ein. Wünsche zum gesellschaftlichen Zusammenleben, zur Bewältigung von Traumata und für die aktive Friedensarbeit werden an einem Olivenbaum angebracht. So entsteht aus einzelnen Wünschen ein gemeinsames Bild davon, was Frieden bedeuten kann. Zum inklusiven Angebot der Kunstaktion zählen barrierefrei gestaltete Wunschkarten mit Symbolen und Bildmaterial aus der Unterstützten Kommunikation. Die Installation bleibt nach dem Fest für eine Woche am Campus erhalten und macht die gesammelten Wünsche weiterhin sichtbar.
Zum musikalischen Ausklang
Nach dem wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs verwandelt sich der Festsaal in eine Tanzfläche. Das mobile Veranstaltungsformat „Salon skug auf Rädern“ begleitet den Ausklang des Abends mit DJ-Sound. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung von Egger Getränke und Event-Köck statt.
Krieg und Frieden in ungewissen Zeiten - Ein Fest für den Frieden
Freitag, 9. Oktober 2026, 18-22 Uhr
Campus St. Pölten, Großer Festsaal (Haus A, Erdgeschoß)
Campus-Platz 1, 3100 St. Pölten
Teilnahme: frei, Anmeldung erforderlich